Arnsberger ADAC Klassik
1 = 3 = 5 (Rechnung nach Gutsherrenart)
Bei herrlichem Rallyewetter gingen Uli Liebert und HG Sonnendecker mit dem BMW-Silberpfeil bei der 33. Arnsberger ADAC Klassik an den Start. Gemeinsam mit 89 anderen Oldtimern ging es auf die „Tour ins Sauerland“.
Eine landschaftlich sehr schöne Gegend in der der Veranstalter eine Strecke festgelegt hatte die jeden Augenblick sehenswerte Aussichten über das Sauerland bot. Ein schöner Tag, wären da nicht die zwei Bordbücher gewesen, die besonders von den Beifahrern höchste Konzentration erforderte. Auf einer Seite 3 verschiedene Aufgabenstellungen. Ständiger Wechsel zwischen Skizze, Chinesen und Streckenbeschreibungen. Insgesamt waren 115 Kontrollen (möglichst in der richtigen Reihenfolge) zu passieren. Besetzte Kontrollen DK`s, Baumaffen (SK`s), Ortseingangsschilder und Weilerschilder füllten die 2 Bordkarten fast vollständig aus.
Dazu 3 Gleichmäßigkeitsprüfungen und 2 Sonderaufgaben rundeten die Aufgabenstellungen ab. Eine GLP absolvierten Uli & HG mit 0 Strafpunkten (die Ergebnisse von 2 GLP`s wurden nicht veröffentlicht) und bei den Sonderaufgaben „Abstandsmessung“ und „Gewicht“ waren die Ergebnisse hervorragend und ergaben insgesamt 0,9 Strafpunkte.
Wer auf den Aushang von Ergebnissen wartete, wartete jedoch vergebens. Lediglich 2 Musterbordkarten wurden ausgehängt und so begann unter den Teilnehmern ein reges Rechnen und Schätzen über die Platzierungen. Und siehe da; der Veranstalter hatte eine Tricki-Aufgabe eingebaut. Skizze mit Strich, Punkt und Pfeil waren auf einem Waldparkplatz und der richtigen Reihenfolge zu befahren. Das ganze unter Beachtung von Einbahnstraßenregelung und Überlappungen. Und prompt tappten auch Uli und HG nach gemeinsamer Beratung in die Falle. Zumindest nach der Interpretation des Fahrtleiters. HG war bis zuletzt anderer Meinung, musste am Ende aber zugeben: „kann man es auch so sehen“.
So wurde am Ende aus 1 Fehler = 3 Fehlkontrollen = P5 in der Gesamtwertung. Da es keine Ergebnisaushänge gab, gab es keine Protestfristen. Nach Gutsherrenart begann (kurz nach dem üppigen Schnitzelbuffet) die Siegerehrung. Beginnend mit Platz 29 aufsteigend musste man halt warten bis der Name überraschend aufgerufen wurde. So wurde es am Ende P5 für Uli und HGSo.
Es war insgesamt eine schöne Veranstaltung. Ärgerlich der 1 Fehler, sonst hätte es locker zum Gesamtsieg gereicht. „nächstes Jahr passiert uns das nicht“ und so konnten sie noch bei Tageslicht die Heimfahrt antreten.